OB-Wahlkampf in Regensburg: Kommt die historische Straßenbahn zurück in die Maxstraße?
Breite politische Unterstützung für
spektakuläres Comeback der historischen Tram – Altstadt, Stadtidentität und
Belebung der Maxstraße im Fokus
Regensburg
steht wenige Wochen vor der Oberbürgermeisterwahl am 8. März 2026 – und
ein Thema entwickelt sich zunehmend zum politischen und emotionalen Brennpunkt:
die Rückkehr der historischen Regensburger Straßenbahn.
Dabei geht es
ausdrücklich nicht um den Bau einer modernen Straßenbahn, sondern um die
sichtbare Rückkehr eines einzigartigen historischen Kulturguts, das über
Jahrzehnte das Stadtbild prägte und heute als rollendes Denkmal, touristisches
Highlight und Impulsgeber für die Innenstadt neue Wirkung entfalten könnte.
Quer durch
nahezu alle politischen Lager sprechen sich die OB-Kandidatinnen und
-Kandidaten für das Projekt des Historischen Straßenbahnvereins Regensburg aus
– und einige gehen noch einen entscheidenden Schritt weiter: Sie fordern,
die historische Tram wieder sichtbar in die Altstadt zurückzubringen – bis
hinein in die Maxstraße.
Historische
Tram als Schlüssel zur Wiederbelebung der Maxstraße
Die Maxstraße,
einst pulsierende Einkaufsmeile, gilt heute als eine der größten
städtebaulichen Problemzonen Regensburgs. Leerstände, sinkende
Besucherzahlen und ein schleichender Bedeutungsverlust prägen das Bild.
Genau hier
sehen mehrere Kandidaten enormes Potenzial in der historischen Straßenbahn
als touristischem, kulturellem und emotionalem Magneten.
„Die Vision
endet aber eigentlich erst, wenn wir die Tram auch in der Altstadt wieder
sichtbar machen. Andere europäische Städte haben es uns vorgemacht.“
(Thomas Thurow, Brücke)
Auch Astrid
Freudenstein (CSU) hebt die historische Bedeutung hervor:
„Die Straßenbahn war über viele Jahrzehnte hinweg ein prägendes Element
unseres Stadtbildes – nicht nur als Verkehrsmittel, sondern auch als Symbol für
Fortschritt und moderne Stadtentwicklung.“
Breite
politische Rückendeckung für das historische Projekt
Dass es sich
nicht um eine nostalgische Spielerei, sondern um ein ernstzunehmendes Kultur-
und Stadtentwicklungsprojekt handelt, unterstreichen zahlreiche weitere
Stimmen.
Thomas
Burger (SPD) fordert
eine klare Verankerung im Selbstverständnis des Stadtwerks:
„Meiner Überzeugung nach sollte die das Stadtwerk Regensburg GmbH die
Auseinandersetzung mit Mobilitätsgeschichte als integralen Bestandteil ihrer
Tätigkeit sehen dürfen.“
Michael
Schien (Freie Wähler)
sieht das Projekt auf der Zielgeraden:
„Knapp 60 Jahre nach der Stilllegung der letzten Trasse im Jahr 1964 und 11
Jahre nach der Vereinsgründung biegen Sie auf die Zielgerade ein.“
Helene
Sigloch (Grüne) lobt
die Verbindung aus Denkmalpflege und Innovation:
„Toll finde ich, dass Sie das Historische nicht nur bewahren, sondern
gekonnt mit zukunftsweisenden Innovationen verbinden. Damit sind Sie nicht nur
Bewahrer, sondern auch Vorreiter!“
Historische
Straßenbahn als touristisches Highlight
Auch für den
Tourismus eröffnet die historische Tram neue Perspektiven. Christian Janele
(CSB) schlägt eine attraktive Erlebnisroute vom Hauptbahnhof bis zum Dom
vor:
„Gerne unterstütze ich Sie auch bei der Suche nach einer touristischen
Route, die vom Bahnhof bis zum Dom führt und Besucher sowie Einheimische
gleichermaßen begeistert.“
Die geplante Tramhalle
als neues Zuhause der historischen Fahrzeuge, unterstützt durch das
Stadtwerk, sieht Astrid Lamby (ÖDP) als wichtigen Meilenstein:
„Jetzt soll ‚die Tram‘ auch noch ein Zuhause bekommen, eine Tramgarage,
unterstützt durch das Stadtwerk.“
Ein Projekt,
das die Stadt bewegt
Horst
Meierhofer (FDP)
erinnert an spektakuläre Aktionen wie den einmaligen Dom-Blick beim
Bürgerfest, ermöglicht durch den Einsatz eines Schmidbauer-Krans:
„Sie schaffen es darüber hinaus mit einer Vielzahl toller Aktionen unsere
Stadt zu bereichern.“
Patrick
Großmann (MdL, Landratskandidat)
bringt die emotionale Dimension auf den Punkt:
„Die Regensburger Straßenbahn war einst ein Symbol für Aufbruch und
Modernität. Heute ist sie ein wichtiger Teil unseres kulturellen Gedächtnisses.“
Landrätin Tanja
Schweiger blickt bereits auf die nächsten Schritte:
„Vielleicht können wir schon im nächsten Jahr gemeinsam den Triebwagen auf
dem Gleis in der Guerickestraße erleben.“
Pressekontakt:
IG Historische Straßenbahn Regensburg e.V.
E-Mail: mail@strassenbahnregensburg.de
Telefon: 0177 581 49 69
Fotomontage:
Ralf Peinl

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