MZ-Artikel: "Breiter Zuspruch für Straßenbahner" vom 26.2.26



Zusammenfassung des Zeitungsberichts (Mittelbayerische Zeitung, 26.02.2026)

Der Zeitungsbericht beschreibt den breiten politischen Rückhalt für die rasche Reaktivierung der historischen Straßenbahn in Regensburg. Die IG Historische Straßenbahn Regensburg zieht aus ihrer Jahresversammlung ein positives Fazit: Vertreter mehrerer Parteien messen der Wiederinbetriebnahme des letzten original erhaltenen Regensburger Straßenbahnzugs eine hohe stadtgeschichtliche und städtebauliche Bedeutung bei.

Zentrales Projekt ist der Ausbau des Anschlussgleises in der Guerickestraße, auf dem auf rund 600 Metern Länge künftig Vorführfahrten der historischen Tram stattfinden sollen. Der Betrieb ist von Frühjahr bis Herbst an ausgewählten Wochenenden und bei Stadtteilfesten vorgesehen. Bei optimalem Verlauf könnte die bauliche Umsetzung bis 2027 abgeschlossen sein. Der restaurierte Triebwagen ist derzeit noch in Plauen untergebracht.

Darüber hinaus thematisiert der Bericht eine weitergehende Vision: Mehrere Politiker sehen in einer historischen Straßenbahnlinie zwischen Hauptbahnhof und Domplatz eine massive Aufwertung der Regensburger Altstadt, insbesondere auch der Maximilianstraße, die seit Jahren als problembehaftet gilt. Diese Idee wurde ursprünglich von der CSU-Stadträtin und Hotelierin Kathrin Fuchshuber ins Spiel gebracht.

Zu dieser Vision äußerten sich inzwischen mehrere Politiker positiv: Der FDP-Oberbürgermeisterkandidat Horst Meierhofer betonte, das Tram-Projekt könne weit über den reinen Erhalt eines historischen Fahrzeugs hinaus inhaltliche Impulse für die Stadtentwicklung liefern. Unterstützung kam auch von Jürgen Eberwein sowie von der BSW-Stadträtin Irmgard Freihoffer, die der Vision einer historischen Tramlinie zwischen Dom und Hauptbahnhof ebenfalls offen gegenüberstehen.

Aktuell verfolgt die IG Historische Straßenbahn diese weitergehenden Linienpläne jedoch nicht konkret. Den deutlichen politischen Zuspruch wertet sie dennoch als wichtiges Signal, künftig als verlässlicher, innovativer und aktiver Partner für Stadtgesellschaft und Politik wahrgenommen zu werden.

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