Johannes und Vera Amann Stiftung schenkt der Historischen Straßenbahn Regensburg 2.000 Euro für ein neues Herz des Fahrbetriebs

 


Regensburg, 30. Oktober 2026. Es gibt Projekte, die von der Begeisterung ganzer Generationen leben. Die historische Straßenbahn in der Guerickestraße ist eines davon. Nun erhält sie Rückenwind von einer Seite, mit der man nicht unbedingt gerechnet hat: Die Vera und Johannes Amann gemeinnützige Stiftung unterstützt die Interessengemeinschaft Historische Straßenbahn Regensburg e.V. mit 2.000 Euro. Das Geld fließt in den Kauf eines Akkus, der für den Fahrbetrieb unverzichtbar ist.

 

Für den Verein ist diese Spende mehr als eine Summe auf dem Konto. Der Akku ist ein technisches Bauteil, aber er steht für die Zukunft des Fahrbetriebs. Ohne ihn bleibt der Zug stehen, mit ihm rollt die Geschichte Regensburgs weiter durch die Stadt.

 

Johannes Amann freute sich sichtlich über die Möglichkeit, dieses Vorhaben zu unterstützen: „Das Projekt der fahrenden Straßenbahn in der Guerickestraße ist etwas ganz Seltenes. Es wird von der großen Unterstützung der gesamten Bürgerschaft getragen und hat großes städtisches Interesse und Wert. Wir freuen uns, einen signifikanten Anteil beisteuern zu können.“

 

Die Freude war auf beiden Seiten spürbar. Jan Mascheck, 1. Vorsitzender der Interessengemeinschaft, würdigte die Großzügigkeit des Ehepaares: „Die Spontanität der Zusage nach unserer Anfrage hat uns tief beeindruckt. Wir durften auch erfahren, dass Familie Amann bereits 2022 mit uns eine Fahrt in der Straßenbahn in der Ostengasse unternommen hat und die Kran-Gondel-Aktionen auf den Bürgerfesten gut kennt. Das stimmt uns froh und spornt an, wenn man überall einen so positiven Zuspruch erfährt.“

 

Dass die Stiftung das Projekt kennt und schätzt, zeigt sich auch in der persönlichen Verbundenheit mit dem Verein. Bei den Bürgerfesten war die Krangondel für viele Besucher ein unvergessliches Erlebnis. Dass Menschen, die mit dem Projekt vertraut sind, nun selbst einen Beitrag leisten, bestärkt alle, die sich ehrenamtlich engagieren.

 

Im Anschluss an die Spendenübergabe informierten Günther Dürrmeier, 2. Vorsitzender, zusammen mit Redakteur Rolf Schmetzer und Schatzmeisterin Claudia Krause über Details und Geschichte des Projekts. Dabei wurde deutlich, wie viel Engagement in der Arbeit steckt, die oft im Hintergrund geschieht. Außerdem gab Dürrmeier einen Ausblick darauf, wie es an der Guerickestraße in Kürze weitergeht.

 

Die Interessengemeinschaft ist über die Unterstützung sehr dankbar und sieht darin ein starkes Zeichen für das gemeinsame Anliegen: eine historische Straßenbahn, die Regensburg verbindet, erlebbar macht und für die ganze Bürgerschaft erhält.



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